Feldkirch im schönen Vorarlberg


Trotz der Staumeldung erreichen wir den Waldcamping in Feldkirch ohne nennenswerte Verkehrsbehinderungen. Da es schon dunkel und reichlich spät ist, hat die Rezeption bereits zu. Auf einem Schild steht, dass wir uns einen freien Platz aussuchen dürfen. Im hinteren Teil des Campingplatzes gibt es eine Auswahl an freien Stellplätzen. Wir richten uns ein und füllen mit der Gießkanne unsere Wasservorräte auf. Gerne hätten wir den Ver- und Entsorgungsplatz angefahren, aber leider ist der für Wohnmobile sehr unpassend platziert. Wir brauchen eh nicht viel Wasser, da wir für einmal auf einem Campingplatz stehen.

Waldcamping Feldkirch am Fuße der Alpen Vorarlbergs

Waldcamping-Feldkirch-Aussicht

Nach dem nächtlichen Eintreffen gestern Abend bestaunen wir heute Morgen bei bestem Wetter die einzigartige Kulisse. Der Waldcamping liegt am Fuße der Alpen des Vorarlbergs, welches eindrucksvolle und landschaftliche Kontraste bietet. Im Westen befindet sich ein Naturparadies der Auwälder, eingebettet ins Sport- und Freizeitzentrum Feldkirch. Im Osten liegt der Stadtteil Gisingen mit Geschäften und Restaurants. Somit ist  alles vorhanden um einen unbeschwerten Campingurlaub zu verbringen. 

Wohnmobil parkiert Stellplatz auf Waldcamping Feldkirch

Die Stellplätze sind grosszügig angelegt und sind teils gleich neben Sportanlagen gelegen. Trotzdem ist es abends sehr ruhig. Die sanitären Anlagen entsprechen unseren Erwartungen und waren bei unserem Besuch in einem sauberen Zustand. In der Hochsaison wird auch ein kleiner Kiosk betrieben. Gratis W-LAN ist auf dem Platz verfügbar.

Testfahrt nach Lustenau bestanden

Nach einer ruhigen, erholsamen Nacht und einem stärkenden Frühstück sind wir bereit für die erste Testfahrt mit unseren E-Bikes. Vor kurzem haben wir diese Fahrräder als gebrauchte bei einem Vermieter gekauft. Der Radweg startet unweit vom Waldcampingplatz und geht dem Rhein entlang in Richtung Bodensee. Größtenteils fahren wir auf dem Rheindamm Flussabwärts und kommen durch die Ortschaften Meiningen, Koblach und Mäder bis nach Lustenau. Das frühlingshafte Wetter ist ein Traum. Blauer Himmel, keine Wolke ist zu sehen und einen herrlichen Rundblick auf die umliegenden, schneebedeckten Berge. Was die Testfahrt angeht sind wir begeistert und können nur sagen, bestanden!

Asiatisches Restaurant Engel Wang Fu in Lustenau

Nach soviel Anstrengung geht's zum Chinesen "Engel Wang Fu in Lustenau" Chinesisches Buffet steht heute auf dem Speiseplan. Wir schöpfen aus dem vollen, bis wir satt sind. Wegen dem hohen Andrang an Gästen über Mittag war das Personal zum Teil beim Nachfüllen eher etwas überfordert. Die Bedienung gab sich aber alle Mühe und war freundlich. Das Preis- Leistungsverhältnis ist sehr gut.  

Natürlich haben wir wieder zu viel gegessen. Gut müssen wir noch den Weg zum Campingplatz zurück radeln.

Gute 56 Kilometer haben wir bereits wieder auf dem Tacho. Müde aber entspannt verbringen wir den Rest des Tages auf dem Campingplatz.

Die Altstadt von Feldkirch mit Flair und Geschichte

Stadt Feldkirch im Hintergrund die Schattenburg

Feldkirch ist eine faszinierende und bezaubernde Altstadt mit Flair und Geschichte, mit romantischen Laubengängen und verwinkelten Gassen. In der mittelalterlichen Altstadt, eine der schönsten im weiten Umkreis gibt es nicht nur geschichtsträchtige Bauten, hübsche Brunnen, sondern auch die historische Schattenburg zu bestaunen. Eine große Auswahl an Geschäften, Boutiquen und zahlreiche Gastronomiebetriebe laden ebenso zum Verweilen ein.

Einkehr ins Vorarlberger Braugasthaus Rössle

Ein solcher ausgiebiger Stadtrundgang macht durstig und hungrig. Im Vorarlberger Braugasthaus Rössle, lassen wir uns auf der Sonnenterrasse Käsespätzle schmecken. 

mit den E-Bikes auf den Montlinger Schwamm

Heute fahren wir den E-Bikes auf den Montlinger Schwamm. Das ist ein Berggasthaus auf 1200 Meter über dem Meeresspiegel. Der Anfahrtsweg führt über die Schweizer Grenze bis zu dem Ort Rüthi. Am Ende des Dorfes beginnt der asphaltierte, steile Anstieg. Die Mühe wird aber immer wieder belohnt mit wunderschönen Ausblicken über das Rheintal. Manche Teilstrecken können wir trotz der Unterstützung nur im ersten Gang bewältigen. Je näher wir unserem Ziel kommen desto mehr verändert sich die Natur. Es fällt auf, dass hier vor nicht zu langer Zeit noch Schnee die Wiesen bedeckte. Das letzte Stück Weg bis zur Abzweigung Montlinger Schwamm sind wir hinter einem Mann mit einem Mountainbike ohne Unterstützung gefahren. Respekt vor dieser großen Leistung! Bis zur Gaststätte ist es nicht mehr weit und voller Stolz parken wir unsere Fahrräder.

Gasthaus Montlinger Schwamm

Gasthaus-Montlinger-Schwamm-Biergarten

Nach dieser anstrengenden Fahrt haben wir uns eine Einkehr im Gasthaus verdient. Wir werden freundlich begrüßt und gleich geduzt. Welch ein Glück, die Gaststätte Montlinger Schwamm hätte eigentlich noch geschlossen. Nur wegen dem schönen, frühlingshaften Wetter ist geöffnet. Wir bestellen Älplermagronen und Möhlsaft und genießen die herrliche Rundsicht.

 

Aussicht-Rheintal-Almwiesen-Bäume

rasante Talfahrt ins Rheintal

Nun folgt eine rasante Talfahrt in Richtung Oberriet. Die meisten Strassen sind auf asphaltiert. Obwohl die Abfahrt weniger steil ist wie die Bergfahrt, schmerzen die Hände von dem vielen bremsen. Wieder im Rheintal angekommen geht es über Oberriet nach Rüthi. Wir überqueren den Rhein und den Zoll zu Österreich. In Feldkirch angekommen gönnen wir uns ein Eis an der Eisdiele.

Collage-Feldkirch-Wegweiser-Montforthaus

Fazit

Schön war es, wir kommen bestimmt wieder einmal nach Feldkirch auf den Waldcamping!