Reisebericht die Ostertage in Feldkirch


 Trotz der Staumeldung im Google Maps erreichen wir den Campingplatz in Feldkirch ohne nennenswerte Verkehrsbehinderungen. Da die Rezeption nicht mehr besetzt ist, dürfen wir uns einen freien Platz aussuchen. Im hinteren Teil des Campingplatzes gibt es noch eine Auswahl an freien Stellplätzen. Wir richten uns ein und füllen mit der Gießkanne unsere Wasservorräte auf. Gerne hätten wir den Ver- und Entsorgungsplatz angefahren, aber leider ist der für Wohnmobile sehr unpassend platziert. Wir brauchen eh nicht viel Wasser, da wir für einmal auf einem Campingplatz stehen.

 

Waldcamping Feldkirch

Waldcamping-Feldkirch-Aussicht

 Erfinden könnte man so eine Kulisse nur schwer. Wer unseren Waldcamping besucht, um einen unbeschwerten Campingurlaub zu verbringen, kann erstmal tief durchatmen. Das sind die ersten Sätze die auf der Startseite der Camping Webseite stehen. Stimmt, der Platz ist sehr schön gelegen und ist in einem gepflegten Zustand.

Wohnmobil parkiert Stellplatz auf Waldcamping Feldkirch

 Es gibt großzügige Stellplätze, die teils gleich neben Sportanlagen gelegen sind. Trotzdem ist es abends sehr ruhig. Die sanitären Anlagen entsprechen unseren Erwartungen und waren bei unserem Besuch in einem sauberen Zustand. In der Hochsaison wird auch ein kleiner Kiosk betrieben. Gratis W-LAN ist auf dem Platz verfügbar.

mit dem Fahrrad nach Lustenau

Nach einer ruhigen, erholsamen Nacht  und einem stärkenden Frühstück sind wir bereit für die erste Fahrradtour mit unseren neuen E-Bikes. Der Radweg startet unweit vom Waldcampingplatz und geht dem Rhein entlang. Größtenteils fahren wir auf dem Rheindamm Flussabwärts und kommen durch die Ortschaften Meiningen, Koblach und Mäder bis nach Lustenau. Das frühlingshafte Wetter ist ein Traum. Blauer Himmel, keine Wolke ist zu sehen und einen herrlichen Rundblick auf die umliegenden, schneebedeckten Berge.

Asiatisches Restaurant Wang Fu in Lustenau

Beim Engel Wang Fu in Lustenau haben wir uns mit unserer Tochter, ihrem Freund und Mutter, Schwiegermutter verabredet. Chinesisches Buffet steht heute auf dem Speiseplan. Wir schöpfen aus dem vollen, bis wir satt sind. Natürlich haben wir zu viel gegessen. Gut müssen wir noch den Weg zum Campingplatz zurück radeln.

 Gute 56 Kilometer haben wir bereits wieder auf dem Tacho. Müde aber entspannt verbringen wir den Rest des Tages auf dem Campingplatz.

Besuch der Altstadt in Feldkirch

Stadt Feldkirch im Hintergrund die Schattenburg

 Feldkirch ist eine faszinierende und bezaubernde Altstadt mit Flair und Geschichte, mit romantischen Laubengängen und verwinkelten Gassen. In der mittelalterlichen Altstadt, eine der schönsten im weiten Umkreis gibt es nicht nur geschichtsträchtige Bauten, hübsche Brunnen, sondern auch die historische Schattenburg zu bestaunen. Eine große Auswahl an Geschäften, Boutiquen und zahlreiche Gastronomiebetriebe laden ebenso zum Verweilen ein.

Einkehr ins Vorarlberger Braugasthaus Rössle

 Ein solcher ausgiebiger Stadtrundgang macht durstig und hungrig. Im Vorarlberger Braugasthaus Rössle, lassen wir uns auf der Sonnenterrasse Käsespätzle schmecken. 

mit dem Fahrrad auf den Montlinger Schwamm

Heute fahren wir den E-Bikes zum Montlinger Schwamm. Das ist ein Berggasthaus auf 1200 Meter über dem Meeresspiegel. Der Anfahrtsweg führt über die Schweizer Grenze bis zu dem Ort Rüthi. Am Ende des Dorfes beginnt der asphaltierte, steile Anstieg. Die Mühe wird aber immer wieder belohnt mit wunderschönen Ausblicken über das Rheintal. Manche Teilstrecken können wir trotz der Unterstützung nur im ersten Gang bewältigen. Je näher wir unserem Ziel kommen desto mehr verändert sich die Natur. Es fällt auf, dass hier vor nicht zu langer Zeit noch Schnee die Wiesen bedeckte. Das letzte Stück Weg bis zum Abzweiger Montlinger Schwamm sind wir hinter einem Mann mit einem Mountainbike ohne Unterstützung gefahren. Respekt vor dieser großen Leistung! Bis zur Gaststätte ist es nicht mehr weit, wir haben es geschafft!

Gasthaus Montlinger Schwamm

Gasthaus-Montlinger-Schwamm-Biergarten

Nach dieser anstrengenden Fahrt haben wir uns eine Einkehr verdient. Wir werden freundlich begrüßt und gleich geduzt. Welch ein Glück, die Gaststätte wäre noch geschlossen und ist nur wegen dem schönen Wetter geöffnet. Wir bestellen Älplermagronen und Möhlsaft und genießen die herrliche Aussicht.

 

Aussicht-Rheintal-Almwiesen-Bäume

Nun folgt eine rassige Abfahrt Richtung Oberriet meistens auf Asphalt. Dieser Weg ist weniger steil trotzdem schmerzen die Hände von dem vielen bremsen. Wieder im Rheintal angekommen geht es über Oberriet nach Rüthi. Wir überqueren den Rhein und den Zoll. In Feldkirch angekommen gönnen wir uns ein Eis an der Eisdiele.

Collage-Feldkirch-Wegweiser-Montforthaus

Schön war es, wir kommen bestimmt wieder einmal nach Feldkirch auf den Waldcamping!