Isny im Allgäu

Um 18.30 Uhr sind wir reisefertig und fahren los. Wegen eines Unfalls auf der Autobahn geraten wir bereits in Winkeln in einen Stau. Wir verlassen die Autobahn und wollen das Verkehrschaos umfahren. Auch die Kantonsstrassen sind verstopft und ein Weiterkommen erfordert Geduld. Über Engelburg und Wittenbach umfahren wir die Störung weiträumig. In St.Gallen Neudorf fahren wir wieder auf die Autobahn bis nach St.Margrethen wo wir die Abfahrt nehmen Richtig Zoll. Wenig später stehen wir vor Bregenz wieder im Stau. Kurz vor der Grenze zu Deutschland ignorieren wir unser Navi und nehmen die falsche Abzweigung. Auf Landstraßen erreichen wir Isny und den Campingplatz Wildbad. Durch den Zeitverlust ist es bereits dunkel geworden. Zum Glück haben wir einen Stellplatz vorreserviert. Dank der guten Wegbeschreibung des Platzwartes finden wir den Platz auf Anhieb und richten uns behelfsmäßig ein. Den Rest des Abends verbringen wir an unseren Handys.

 

Am nächsten Morgen scheint die Sonne und wir frühstücken seit längerer Zeit wieder einmal draußen. Es ist zwar noch ein wenig kühl aber dicker Faserpelz lässt uns nicht frieren. Weil wir gestern erst spät angekommen sind und die Rezeption bereits geschlossen hatte melden wir uns

heute Morgen an. Das gibt uns die Gelegenheit den Platz genauer anzuschauen. Ein kleiner, schön gelegener Campingplatz und wie schon der Name des Platzes verrät, mitten im Wald und an einem kleinen Badesee gelegen. www.camping-isny.de


 

Trotz unseren Erwartungen ist der Platz ziemlich ausgebucht. Wir können einen Komfortstellplatz mit Wasser- und Abwasseranschluss ergattern. Der Stellplatz ist verhältnismässig gross bemessen, ein weiteres Wohnmobil könnte sich ohne weiteres hinstellen. Wir genießen die Sonne und warten auf unsere Freunde. Wenig später treffen Regula und Pius ein. Sie stellen sich auf den Platz nebenan. Wir plaudern und die Zeit vergeht wie im Flug.

 

Am Nachmittag gehen wir gemeinsam in die Altstadt von Isny. Die Stadt gelegen in eine Landschaft aus Hügeln und kleinen Seen, mit Blick auf den höchsten Berg Württembergs, den Schwarzen Grat, und die Alpenkette am Horizont. Etwas mehr als 14 000 Menschen leben in  Isny und Umgebung. 

Innerhalb und außerhalb der Stadtmauern lässt es sich in Isny Bummeln, Flanieren und Einkaufen in gemütlicher Atmosphäre. Die Wirtshäuser, Restaurants und Cafés laden zum Genießen, Verweilen und Wohlfühlen ein. 


Pius
Pius
Picasso
Picasso
Regula
Regula

Sobald die Sonne hinter den Bäumen verschwindet wird es merklich kühler, wir ziehen uns zurück ins Wohnmobil und lassen den Abend bei einem Glas Wein ausklingen.

Im Anschluss an das Frühstück entscheiden wir uns für eine Fahrradtour. Wir wollen in das 10 Kilometer entfernte Eistobel fahren und die Schlucht besichtigen.


Es werden die Karten und Prospekte studiert.

Gemeinsam fahren mit den Rädern Richtung

Eistobel. Unterwegs hat Pius Probleme mit seinem Elektrofahrrad. Ein weiterfahren ist unmöglich und so trennen sich unsere Wege. Pius und Regula

fahren zurück zum Camping und wir steuern das Eistobel an, welches wir auch erreichen. Irgendwie haben wir keine Lust in die Schlucht zu gehen, so dass wir zurück nach Isny pedalen. Das Abendessen bereiten Regula und Pius zu. Es gibt schmackhaftes aus der Wok Pfanne.